06.07.2022

Hand auf’s Herz: du benutzt sie auch noch, oder? Diese wunderbar bunten selbstklebenden Zettelchen, auf die man schnell mal etwas draufkritzeln kann. 

Ich bin ehrlich – ich auch! Aber bei mir ist es recht überschaubar. Meist ist es nur ein kurzer Gedankenblitz oder eine Telefonnummer. 

Aber in vielen Büros ziert eine Flut von Post-Its ganze Schreibtische, Monitore und Boards. Manch einer findet Platz für ganze Gesprächsprotokolle und To-Do-Listen auf diesem 7,6 x 7,6 cm kleinen Papierchen! 

Ich hatte mal eine Kollegin, die ihr ganzes Tagesgeschäft auf diese Weise organisierte! Ihr ganzer Schreibtisch war übersät mit Post-Its. Die roten waren die dringend zu erledigenden Tasks, die gelben waren die nicht ganz so dringenden und die grünen – ja, die wurden ständig irgendwie aufgeschoben . Schön bunt war das Ganze anzusehen, aber völlig unübersichtlich! Und so chaotisch war auch die Organisation meiner Kollegin.

In solch einer Zettelflut kann man nur sehr schwer den Überblick behalten. Da verzettelt man sich leicht ;-) Was ein passendes Wortspiel!

Nein, jetzt mal ernsthaft: wenn du auch noch ein:e Zettelsammler:in bist, es gibt wahnsinnig gute Planungssoftware, die einen davor bewahrt in einer Zettelwirtschaft unterzugehen. Ob Tagespläne erstellen, Projekte managen, Aufgaben priorisieren und verteilen, Meetings planen usw. – alles funktioniert über ein Tool – ohne Stift und Papier. Und das gute ist, du kannst es allein nutzen oder auch im Team. 

Welches von den zahlreichen Tools nun das richtige ist, lässt sich nicht pauschalisieren. Jedes hat seine Vor- und Nachteile. Die meisten Tools kannst du kostenlos testen – was du auch in Anspruch nehmen solltest. Dann bekommst du ein Gefühl für die Funktionen und Bedienbarkeit.

Aber egal, für welches Planungstool du dich am Ende entscheidet, alles ist besser, als weiterhin die Tagesplanung auf einem Post-It vorzunehmen . Mehr Effizienz in der Planung bedeutet Zeitersparnis und mehr Ordnung in der Organisation. Trau dich! Auch wenn es für dich erst einmal eine große Umstellung sein wird, es lohnt sich!

Ich selbst lege Wert auf eine leicht bedienbare und kostengünstige Lösung und nutze daher gerne Asana und Monday.


Neben einem guten Planungstool gibt es natürlich noch andere Möglichkeiten, mehr Struktur und Ordnung in dein Business zu bringen! Ich helfe dir gerne dabei!

Buche gleich einen Termin mit mir und gemeinsam finden wir heraus, wie ich dich unterstützen kann.

Inhalte von Youtube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Zustimmen & anzeigen”, um zuzustimmen, dass die erforderlichen Daten an Youtube weitergeleitet werden, und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in unserer Datenschutz. Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen. Gehe dazu einfach in deine eigenen Cookie-Einstellungen.

Zustimmen & anzeigen

08.06.2022

Brauchst Du eine virtuelle Assistenz für Dein Business?

Wächst dir als Selbstständige/r oder Unternehmer/in gerade alles über den Kopf? Hast du so viel zu tun, dass du das Gefühl hast, den Überblick zu verlieren? Eine virtuelle Assistenz könnte hilfreich sein... 

Ich habe meine Komfortzone verlassen... äh, nein, erweitert (!) und ein kleines spontanes Video gemacht... Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Und ein Video? Have a look ;-) 

21. April 2022


Happy Birthday...

Hoppla! Da hab ich doch glatt einen Geburtstag vergessen! Wie konnte ich nur? Ist es doch ein wichtiger Tag...

Happy Birthday, mein kleines feines Business . Letztes Jahr am 15.04.2021 startete ich mit meinem Gewerbe. Was war ich stolz, als ich den genehmigten Gewerbeschein in Händen hielt . Und bald schon hatte ich meine ersten Kund:innen. In der Zwischenzeit habe ich einige Wandlungen durchgemacht. Ich habe erkannt und auch akzeptiert, dass ich hochsensibel bin und ebenso hochsensible Soloselbständige und Unternehmer:innen unterstützen möchte. Und nun stehe ich seit Kurzem als Multitasking-Ninja meinen Kund:innen zur Seite!

Warum eigentlich Multitasking-Ninja? Die Bezeichnung ist mir vor kurzem ins Auge gesprungen und ich fand ihn super passend für mich, denn eine meiner Kundinnen hat mal zu mir gesagt: "Mensch, es ist toll, was du alles beherrschst und wie schnell du dich einarbeitest!" Und hinzu kommt, dass ich mich auch sehr schnell wechselnden Situationen anpasse, ich bin konzentriert und strukturiert - wie ein Ninja - und auf leisen Sohlen stehe ich an der Seite meiner Kund:innen. Der Vorteil für sie: ich nehme ihnen zeitraubende, vielleicht sogar ungeliebte Aufgaben ab. Sie gewinnen dadurch wertvolle Zeit, die sie für das Wesentliche in ihrem -Business einsetzen können. Wenn das Know-how in gewissen Themengebieten fehlt, stehe ich mit Rat und Tat zur Seite. Es macht Spaß und ich bin froh, dass ich vor einem Jahr diesen Schritt gewagt habe. In der Zeit habe ich viel dazugelernt, habe mich in Dinge eingearbeitet, die mich immer interessiert haben, aber die ich nie in meinen vorigen Jobs einsetzen konnte. Ich bin gewachsen - zumindest mental 

Ich freue mich auf das, was noch kommt und natürlich auf weitere Geburtstage .


Wenn ich dir bei deinem Business helfen kann, dann kontaktiere mich doch einfach oder buche gleich einen Termin für ein Erstgespräch

24. Januar 2022

Das Schaufenster

Ich habe letzte Woche ausgemistet. Manchmal muss das sein. Es tut gut, sich von altem unnützem Ballast zu befreien. Dabei sind mir alte Unterlagen in die Hände gefallen und ich musste schmunzeln.

Vor vielen, vielen Jahren hatte ich eine Ausbildung zur Buchhändlerin begonnen (und nie abgeschlossen – aber das ist eine andere Geschichte), weil Bücher meine Leidenschaft waren und noch sind. Damals habe ich im Zuge meiner Ausbildung an einem Seminar teilgenommen: „Erfolgreich verkaufen durch professionelle Präsentation“. Ja, die Warenpräsentation spielt eine große Rolle im Einzelhandel. Nicht nur die Auslage im Schaufenster, sondern auch die im Geschäft, in den Regalen selbst, muss einladend präsentiert sein. 

In den Seminarunterlagen wird erklärt, wie die Visualisierung genutzt werden kann, um Kunden anzusprechen, denn die Attraktivität des Angebots und dessen Präsentation beeinflusst die „Sucharbeit“ des Kunden. Dabei ist auch u. a. die Architektur, die verwendeten Materialien und Farben des Verkaufsraums, die Schaffung einer angenehmen Atmosphäre usw. von Bedeutung. Und dann gilt es zu beachten: Wie sind die Laufwege der Kunden? Wie ordne ich Waren an? Sortiere ich nach Farben, Themen, Größe? Usw. Spannendes Thema finde ich. Es hat auch ein bisschen was mit Psychologie zu tun. 

Lange Rede, kurzer Sinn: je toller und übersichtlicher ich die Ware präsentiere, je mehr ich eine Wohlfühlatmosphäre schaffe, desto größer ist die Chance, das Interesse des Kunden zu wecken und dass er letztendlich kauft (natürlich ist die Qualität der Ware auch von Bedeutung – der Verkaufsraum kann noch so schön aussehen, wenn ich nur Ramsch anbiete, ist das nicht überzeugend!).

Nun denkt man, dieses Thema ist 20 Jahre später – wo der Onlinehandel boomt - eigentlich kaum noch von Relevanz (bzw. rückläufig – es gibt ja noch immer stationären Handel, aber eben nicht mehr so viel wie vor 20 Jahren), aber eigentlich hat sich nur die „Präsentationsfläche“ geändert. Was früher die Auslage im Schaufenster oder im Geschäft war, sind nun die Oberflächen der Websites/Onlineshops und auch bedingt die Social-Media-Kanäle.

Websites, Onlineshops und Social-Media-Seiten, die übersichtlich und schön gestaltet sind, erregen mehr Aufmerksamkeit und laden ein zum Verweilen – das ist so. Das Auge isst nun mal mit!

„Um sich begreiflich zu machen, muss man zum Auge sprechen.“ (Johann Gottfried Herder)

27. Dezember 2021

Ich und mein "guter Ruf"


Vor Kurzem wurde meine Reputation in Frage gestellt. Von jemandem, der mich nicht kennt, der mein Business nicht kennt. Uff, das war erst Mal wie ein Schlag ins Gesicht ! Ich fühlte mich gekränkt. Und es nagt noch immer an mir...

Wie es dazu kam? Ich habe auf einen Post kommentiert. That’s all. Oder auch nicht . Inhalt des sehr interessanten Posts war unter anderem, dass Social Media im Business sehr mühsam sein kann. Dem habe ich per Kommentar zugestimmt. Mich überfordert das. Ich kann nicht 5x die Woche bloggen, posten, twittern… Ich habe nun mal sehr viel zu tun. Ich habe einen Job, ich habe mein Business und habe auch noch eine Familie. Daher fehlt mir oft die Zeit oder auch die Muse für Content auf meinen eigenen Social-Media-Kanälen.

Nun wurde mir das negativ angelastet. Schließlich würde ich ja als VA dafür werben, dass ich mich u. a. um die Social Media meiner Kund:innen kümmere. Ja, so ist es: die meiner Kund:innen! Das mache ich unheimlich gerne. Vor allem, weil ich dabei Einblick in unterschiedliche interessante Themengebiete gewinne.

Aber, ein Beispiel zur Verdeutlichung: Ein Bäcker, der 8 Stunden am Tag (oder mehr) Brötchen, Brot und Kuchen backt, hat er nach Feierabend oder in der Freizeit keine Böcke mehr auf Backen. So geht’s mir manchmal auch.

Aber schadet das meiner Reputation? Ich denke nicht – im Gegenteil. Dass ich lieber meine Zeit aufwende, um meinen Job gewissenhaft zu erledigen, mich um die Anliegen meiner Kund:innen zu kümmern, statt mir Gedanken zu machen, was ich die Woche über auf meinen Social-Media-Kanälen poste, spricht doch eher für mich und meinen „guten Ruf“.

Ich vernachlässige es lieber 5x die Woche irgendwas Belangloses zu posten und sorge dafür, dass die mir übertragenen Tasks abgearbeitet und meine Kund:innen zufrieden sind. 

Also, man möge es mir verzeihen, dass ich nicht mehrmals die Woche Posts raushaue – ich bin trotzdem da .

Ich wünsche euch allen bereits jetzt einen guten Rutsch ins neue Jahr, viel Erfolg und vor allem Zufriedenheit in eurem Tun! 

Bis nächstes Jahr!

23. Dezember 2021


So, wie es ist, kann es gerne bleiben

"Nächstes Jahr wird alles anders."

"Nächstes Jahr wird alles besser."

Das höre ich in der letzten Zeit sehr oft. Doch wer kann schon sagen, was nächstes Jahr sein wird? Ich weiß nur, was dieses Jahr war. Für mich war es - trotz Corona - ein erfolgreiches Jahr. Ich habe viel geschaffen und viel erreicht. Ich habe mich am Anfang des Jahres von einem einengenden Hamsterrad gelöst.

Im April erst habe ich mich selbstständig gemacht und habe bereits einige Kunden - Wunschkunden! Vor einem Jahr hätte ich mir das noch nicht träumen lassen. Und ich bin dankbar - nicht nur für das, was ich in meinem Business erreicht habe, nein, ich bin dankbar für meine Familie, dankbar, dass wir alle gesund geblieben sind und hoffentlich auch bleiben. Ich bin zufrieden und glücklich, auch wenn es manchmal stressig ist, Job, Familie und die Selbstständigkeit miteinander zu vereinbaren. 

Ich mag es, so wie es ist - es muss nicht anders werden, es muss nicht besser werden. Kein höher, schneller, weiter. Ich mag es leise und stetig. Ich freue mich auf das nächste Jahr und darauf, was es bringen mag.

Doch zunächst genieße ich die Weihnachtszeit mit meiner Familie und gönne mir etwas Ruhe.

************************

Kannst du nicht hören?

Hörst du das Summen der Mücken?

Hörst du den Regen, der rinnt?

Hörst du das Tosen des Meeres?

Hörst du das Lachen vom Kind?

Kannst du nicht sehen?

Siehst du die majestätischen Berge?

Siehst du den glasklaren See?

Siehst du die blühenden Felder?

Siehst du den fallenden Schnee?

Kannst du nicht fühlen?

Fühlst du die Hand, die dich streichelt?

Fühlst du den Sand unterm Fuß?

Fühlst du den Blick, der dir schmeichelt?

Fühlst du den zärtlichen Kuss?

Besitzt du die Gabe zu hören,

zu sehen auch mit Verstand?

Kannst du noch Zärtlichkeit spüren,

dann sag deinem Schöpfer "Hab Dank"!

© Jutta Schulte

9. September 2021

Hochsensibilität im Business

Heute melde ich mich mit einem – im wahrsten Sinne des Wortes - sensiblen Thema zu Wort. Ich habe lange mit mir gehadert, aber in den letzten Wochen ist mir immer mehr bewusst geworden, dass ich mich mit meinem Business als Virtuelle Assistenz neu positionieren muss – nein, möchte!
 
Das betrifft nicht mein Leistungsangebot, sondern meine Zielgruppe. Bisher war das so ein bisschen Wischiwaschi, weil man sich am Anfang seines Business ja nicht zu sehr einschränken und möglichst viele Kunden:innen gewinnen möchte.

Doch in den letzten Monaten hat sich herauskristallisiert, welche Art Kunden:innen ich ansprechen möchte bzw. sich von mir bereits angesprochen fühlen:

  •    hochsensible Soloselbständige und Unternehmer:innen

 
Häh? Hochsensibel? Ich sehe schon die Fragezeichen  über manchen Köpfen!

Vorab, bevor ich das jetzt weiter ausführe: Ich bin selbst hochsensibel!

Was bedeutet das? Nun, Hochsensible nehmen unter anderem Reize viel intensiver wahr, negative (wie Lärm, Enge…) sowie positive (z. B. schöne Musik, Bilder…), was uns schnell überfordern kann. Dort wo andere mutig vorwärtspreschen, wägen wir alles bis ins kleinste Detail ab (manchmal zu penibel, manchmal zu ängstlich). Ich selbst bitte auch ungern um Hilfe, weil ich immer denke, alles allein machen zu müssen (sonst wirkt man ja schwach…). Ich nehme vieles zu schnell persönlich (vor allem Kritik) usw. Konflikten gehe ich weitestgehend aus dem Weg - ich bin sehr harmoniebedürftig. Oft fühle ich mich nicht wertvoll und nicht gut genug. Und dann ist da noch der Drang zum Perfektionismus  – das kann motivierend, aber auch belastend sein, denn wer ist schon perfekt?
 
Die Hochsensibilität hat unterschiedliche Ausprägungen, aber das führt jetzt zu weit (wer näheres erfahren möchte: es gibt jede Menge interessante Literatur über dieses Thema).
Für manche kommt es vielleicht überraschend, dass ich mich nun als hochsensibel „oute“, andere wissen, dass ich schon immer etwas „anders“ war und bin. Ich war schon immer gut darin, eine Maske  anzuziehen, mich zu verstellen, damit man mir meine Sensibilität, mein „Anderssein“ nicht anmerkt. Das ist aber scheiße anstrengend, das tut mir nicht gut und da hab ich keine Böcke mehr drauf!

Die Hochsensibilität begleitet mich mein ganzes Leben, doch erst seit kurzem ist mir bewusst, was das eigentlich ist und für mich bedeutet. Schon als Kind war ich immer das „Sensibelchen“, immer nah am Wasser gebaut, ein Mama-Kind, anhänglich, introvertiert, schüchtern, leise. Ich spielte nicht gerne mit anderen Kindern, war eher die, die lieber allein spielte, sich zum Lesen, Schreiben oder Malen zurückzog. Ich lebte gerne in meiner eigenen Fantasiewelt. Und das zog sich auch bis ins Teenager-Alter, was gar nicht so einfach war.

Auch jetzt als Erwachsene, als Ehefrau und Mutter zweier Kinder ist die Hochsensibilität eine Herausforderung, mit der ich aber jeden Tag wachse – jetzt da ich weiß, wie ich damit umzugehen habe. Es ist wichtig auf meine Gefühle zu achten, auf Warnsignale des Körpers. Achtsamkeit und Selbstfürsorge (lange vernachlässigt) sind immens wichtig.
 
Das hier zu schreiben, kostet mich große Überwindung, denn da ist wieder die Angst, was andere denken könnten. Sieht man mich jetzt als schwach? Wie kann ICH denn SO ein Business führen?
 
Aber, als Hochsensible bin ich stärker, als man annimmt, weil ich viel mehr mit Alltäglichkeiten zu kämpfen habe. Außerdem habe ich gelernt die Hochsensibilität zum Positiven für mich zu nutzen. Was mich ausmacht sind Kreativität, eine gute Vorstellungskraft (was ich beim Malen oder Schreiben auslebe) und Sinn für Ästhetik, ich habe eine ausgesprochen gute Auffassungsgabe, ich kann mir Details sehr gut merken und verfüge über sehr gute analytische Fähigkeiten.
 
Stille Wasser sind angeblich tief
 
Pui! Worauf will ich jetzt eigentlich hinaus? Lange Rede kurzer Sinn:
Für hochsensible Soloselbständige und Unternehmer:innen ist es eine noch größere Herausforderung ein Business zu führen. Höher, schneller, weiter ist nicht unser Ding (zumindest nicht meines). Wettbewerb, sich ständig zeigen müssen, Kundenakquise usw. stresst uns oft. Wir sind nicht laut, wir sind leise. Daher benötigen meiner Meinung nach hochsensible Selbständige und Unternehmer:innen Unterstützung von jemandem mit viel Feingefühl und Verständnis für ihre Hochsensibilität.
 
Und das bringe ich mit! Denn, nur wer selbst hochsensibel ist, weiß wie Hochsensible „ticken“.
Also, wenn ihr jetzt noch am Ball seid und nicht vorher schon „abgeschaltet“ habt: Wenn hier hochsensible Soloselbständige und Unternehmer:innen sind, die sich bisher noch nicht getraut haben, Hilfe einer Virtuellen Assistenz für ihr Business in Anspruch zu nehmen und die sich jetzt von mir angesprochen fühlen:

Ich helfe dir, mit deinem Business ganz nach deinen Bedürfnissen, ganz in deinem Tempo - egal ob du Unterstützung im Backoffice benötigst, Hilfe bei deiner Website oder bei Social Media Projekten.
 
Und wenn du das Bedürfnis hast, dich zurückzuziehen, dann habe ich Verständnis.
 
Gemeinsam wuppen wir das! Nicht laut, sondern leise…


14. August 2021

Sichtbarkeit und Präsenz

"Du MUSST sichtbar sein! Du MUSST präsent sein!"

Und das am besten 24 Stunden und 7 Tage die Woche… 🙄 

 

Wenn man so am Anfang seines Business steht, kommen ja von allen Seiten immer gutgemeinte Ratschläge. Am besten sind die ungefragten Ratschläge von wildfremden Menschen, die dich nicht kennen, aber die DIR dann sagen wollen, wie DEIN Business am besten funktioniert und was DU alles tun MUSST. Funnel hier, Newsletter da, und da noch ein supergeiles Webinar für läppische 1.999 € (danach verdienst du garantiert 100k € im Jahr… 😝) usw.

Ich hatte schon nach einigen Wochen gemerkt: ICH weiß am besten wie MEIN Business funktioniert. Ich will mich nicht mehr mit jedem Hinz und Kunz vernetzen, nur weil es heißt: das macht man halt so und du MUSST. Denn nur mit vielen Kontakten bekommst du viele Kunden. 

Ehrlich? Fuck off! Ich will nicht meine wertvolle Zeit dafür opfern, hunderte Kontakte auf sämtlichen sozialen Netzwerken zu knüpfen, von denen ich höchstwahrscheinlich Null Mehrwert für mich und mein Business habe. Stattdessen werde ich dann mit hunderten (für mich meist unnützen) Blogartikeln überschwemmt. Daraus folgt: auch hier sollte ich am besten mitmachen!

Blogge hier, poste da! Gib zu allem deinen Senf, Hauptsache, du fällst auf und man sieht dich. Ich sage, man „sieht“ mich nicht, nur weil ich einen Post über ein abgelutschtes Thema schreibe. Mag sein, dass das für andere funktioniert, für mich nicht. Ich will mich nicht verbiegen, um täglich irgendwas rauszukloppen, nur damit man auf mich aufmerksam wird. Das bin nicht ich! 

MEIN Business soll authentisch – nein, echt sein - es soll mich reflektieren. Gerne schreibe ich über Themen, von denen ich Ahnung habe und die anderen vielleicht helfen – für ihr eigenes Business. Manchmal öffne ich mich auch, schreibe über meinen Alltag, um anderen zu zeigen, wer hinter der virtuellen Assistenz Nadine Schackmann steckt. Aber täglich irgendwas posten? Ehrlich, mich nervt das.

Ich habe in den letzten Wochen so viele liebe Menschen kennengelernt, in einer wundervollen Online-Community. Menschen, die ähnlich ticken wie ich und die ebenso kämpfen, ihr Business aufzubauen. Man tauscht sich aus, hilft sich gegenseitig, weil man in ähnlicher Situation ist – das ist prima! So entstehen echte Kontakte mit Mehrwert. Ich filtere jetzt gezielt in den Sozialen Medien, ich nehme nicht jede Einladung an (sorry, ihr Single-Männer aus den USA 🤷‍♀️), ich vernetze mich mit Personen, die ich interessant finde. Ich mag auch nicht mehr von irgendwelchen Business-Coaches angehauen werden, von denen jeder zu wissen glaubt, was gut für mich ist. 

Wenn ich Hilfe oder Ratschläge brauche, dann frage ich mir vertraute, kompetente Personen, die wissen, wie ich ticke. Denn Lösungen von der Stange funktionieren nicht für jedes Business… 

Ich mache MEIN Ding, ich mache, was sich gut für mich und mein Business anfühlt.

Vielleicht schreibe ich bald wieder… dann, wenn ICH es will 😉.

4. August 2021

Mein Business, ein Gemischtwarenladen

Ich wurde einmal darauf angesprochen, ob ich denn als virtuelle Assistenz nicht zu viele Leistungen anbiete und es nicht besser wäre mich auf einen bestimmten Bereich zu spezialisieren .

Ich musste gar nicht lange darüber nachdenken – für mich ein klares Nein!

Ich vergleiche es so:

Ich bin Mama von zwei kleinen Jungs, d. h. ich muss für einen Vier-Personen-Haushalt einkaufen. Es muss schnell gehen und unkompliziert sein. Wohin gehe ich nun also zum Einkaufen? Fahre ich erst zur Metzgerei, dann in den Obst- und Gemüseladen, hinterher zum Bäcker? Ah ja, und dann noch zur Drogerie! Na gut, manchmal schon , aber meistens fahre ich dorthin, wo ich alles bekomme, was ich für den täglichen Bedarf benötige. Und die Quantität tut der Qualität hier keinen Abbruch. 

Und so ist es in meinem Business: ich sehe mich als einen gut sortieren Gemischtwarenladen (Aber ich bin kein Discounter! No, no, no! ). Ich habe ein breiteres Sortiment von guter Qualität zu fairen Preisen (habe ich mal gehört ;-)).

Davon profitieren auch meine Kunden:innen, denn die haben nicht nur eine „Baustelle“ in ihrem Business! Nein, es fallen viele unterschiedliche Aufgaben an und ich kann sie ihnen alle abnehmen (nicht nur einen Teilbereich), weil ich nun mal breit aufgestellt bin . 

Meine Spezialisierung ist, dass ich nicht spezialisiert bin – hat doch was, oder?

28. Juni 2021

Mama, was arbeitest du?

Heute morgen musste ich meinen ältesten Sohn wegen Schnupfnase  aus der Kita Zuhause lassen. 
Da meinte er: "Cool, Mama, dann sehe ich ja wie du arbeitest!" 
Er meinte damit meine selbstständige Tätigkeit, die ich ja zum größten Teil von Zuhause aus mache und von der er noch nicht so viel mitbekommen hat.

Als er noch klein war, war ich noch in einem Angestelltenverhältnis. Normal war morgens zeitig  aufzustehen, hastig fertig machen, Sohn in die Kita bringen und ins Büro düsen. Mein Sohn wusste, Mama und Papa arbeiten. 

Dann war ich in Elternzeit mit Sohn #2. Ich war zwei Jahre Zuhause, für die Kids und den Haushalt zuständig. Das war dann irgendwann Normalität für die Kinder. Mama ist Zuhause. 

Doch dann endete die Elternzeit und ich beschloss mich selbstständig zu machen. Doch mein Ältester hatte das nicht so ganz registriert, dass ich nun wieder arbeite. Mama ist ja schließlich Zuhause, fährt nicht ins Büro. 

Jetzt hat er heute morgen mal live mitbekommen, wie mein Arbeitsalltag neuerdings aussieht. Ich habe den jüngsten erst in die Kita gebracht, dann schnell mit dem großen gefrühstückt, Laptop  auf und los ging's! Zwischenzeitlich hat der Große gespielt, kurz mal ferngesehen, ist mal in seinem Zimmer verschwunden zum Hörspiel hören. Ab und zu kam er mal und lugte neugierig über meine Schulter. Dann habe ich ihm erklärt, was ich gerade mache und habe ihm die Programme gezeigt, mit denen ich arbeite. Fand er spannend! 

Um 13 Uhr war dann erst mal Feierabend... zumindest was die Kundenprojekte angeht... schnell noch was zu Essen gemacht, dann noch etwas Hausarbeit erledigt und den Kleinen von der Kita abgeholt.

Jetzt weiß Sohnemann, dass Mama arbeitet und auch was . 


Bildquelle: <a href="https://lnkd.in/ez3nJzz">Frau Vektor erstellt von freepik - de.freepik.com</a>

17. Juni 2021

„Hör auf deine innere Stimme!“ 

Dieser Satz begleitet mich schon mein ganzes Leben! Oft, zu oft, habe ich nicht darauf gehört - zumindest was meine berufliche Laufbahn betrifft. Lieber bin ich meinem Kopf gefolgt, meinem Verstand, der Vernunft. Weil es ‚logisch‘ war. Obwohl ich meinem Gefühl immer trauen konnte und kann. 

Bin ich meinem Kopf gefolgt, weil es ja ‚vernünftig‘ ist, war es oft der falsche Weg! Es fühlte sich nie gut an, wenn ich nicht meinem Herzen gefolgt bin, meiner inneren Stimme.

In die Selbstständigkeit zu gehen, war ein innerer Impuls. Ich wollte selbst bestimmt sein, flexibel, mein eigener Chef. Ich stellte mich meiner Angst, handelte entgegen meiner ‚Vernunft‘ und hörte mal auf mein inneres Ich. Auf die kleine Stimme, die sagte: „Trau dich, du feiges Huhn!“ 

Ja, es kann riskant sein, ja vielleicht klappt es nicht – aber, hey, wenn ich es nicht versuche, werde ich es nie erfahren! Vielleicht kann ich fallen, aber vielleicht kann ich auch fliegen! 

Und nun habe mich sogar getraut einen Auftrag abzulehnen! War es vernünftig? Keine Ahnung! Aber ich hatte kein ‚gutes Gefühl‘! Ich fühlte mich nicht wohl. Irgendwas sagte mir, das ist nicht das richtige. Wie sagt man auch: es fehlte die ‚Chemie‘. Natürlich bedeutete es, auf Einnahmen zu verzichten, aber letzten Endes war es für mich die richtige Entscheidung. Denn wenn die ‚Chemie‘ nicht stimmt, bin nicht nur ich irgendwann unglücklich, sondern mein:e Auftraggeber:innen auch! Es muss passen – beiderseitig! 

Ich vergleiche es mal mit einer Partnerschaft: auch hier muss es passen, man muss miteinander harmonieren können, Kompromisse eingehen, gemeinsame Vorstellungen und Ziele haben. Natürlich gibt es auch mal Differenzen, Diskussionen und unterschiedliche Meinungen, aber wenn die ‚Chemie‘ stimmt, dann kann man miteinander reden. Man hört sich gegenseitig zu, versteht einander, versucht gemeinsam eine Lösung zu finden.

In diesem Sinne: ich höre ab sofort öfters auf mein inneres Ich – denn die Erfahrung hat gezeigt: es hat sich nie geirrt!

Wie handelt ihr so? Seid ihr mehr Kopfmensch oder Herzmensch?

10. Juni 2021

Schreiben und Business

Was viele nicht wissen: ich schreibe auch. Ich bin Autorin  – zumindest Teilzeitautorin, wie es meine Zeit und auch meine Muse erlaubt . 

2017 habe ich mich nach langer Überlegung getraut, meinen ersten Fantasyroman zu veröffentlichen. Einfach so! Ohne professionelles Korrektorat oder Lektorat. In Eigenregie über Selfpublishing. Er ist nicht perfekt, aber darauf kam es mir nicht an. Ich wollte einfach nur meine Geschichte teilen. Eine Fantasy-Geschichte, verknüpft mit etwas Horror und Erotik, mit Protagonisten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, die aber dennoch eine Gemeinsamkeit verbindet. Und diese Geschichte ist über Jahre entstanden ist. Hier drin , in meinem Kopf und kam aus meiner "Feder".

Warum erzähle ich das? Was hat das mit meinem Business zu tun🤷‍? Im ersten Moment vielleicht gar nichts. Ich war schon immer der Typ, der Business von Privatem trennt, aber was mir jetzt immer mehr bewusst wird: auch das Schreiben, das Geschichten erfinden, das Kreieren ist ein Teil von mir, macht mich aus als Person, gehört zu mir, vervollständigt mich.

Ich bin nicht nur die Virtuelle Assistentin, die strukturiert an ihren Projekten arbeitet. Nein, ich bin auch Mutter, Ehefrau und ich bin auch ein kleiner Nerd: ich mag Fantasy , ich mag es in unbekannte mystische Welten abzutauchen. Und ich liebe das Schreiben: das ist für mich eine Auszeit, aus der ich Kraft schöpfe und vielleicht sogar Inspiration für mein Business. 

Ich bin nicht nur die Nadine, die - wie auf meinen Flyern - Bluse und Blazer trägt (die, die mich kennen, wissen das )! Sondern ich bin auch die, die eine Fantasiewelt kreiert, die innerlich manchmal Kriegerin  und manchmal Zauberin  ist.

Das kommt auch dem Business zugute: denn auch hier muss ich kämpfen und manchmal zaubern können 

Was will ich nun damit sagen? Ein Mensch besteht aus vielen Facetten, die ihn einzigartig machen. Ein Bild sagt noch lange nichts über einen Menschen aus! Stille Wasser sind tief!

Ich bin ich und ich kann alles sein!

Wer bist du?

27. Mai 2021

Was ist eine Virtuelle Assistenz?

Ich habe es gewagt, meine Komfortzone zu verlassen ;-)
In diesem Video erzähle ich ein bisschen über mich und mein Business.